• Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Meisen (Paridae)
  • Gattung: Parus
  • Art: Kohlmeise

Kohlmeise (Parus major)

Volkstümliche Namen

Einer der populärsten Namen für die Kohlmeise lautet Zizibe; er bezieht sich auf einen so klingenden Ruf. Wegen der Häufigkeit der Art gibt es viele Bezeichnungen, die der Volksmund geprägt hat, wie zum Beispiel Kohlmaiß, Kohlheinz oder Frechmeise.

Ruf der Kohlmeise - hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Kennzeichen

Unterseits gelb mit breitem, schwarzem Längsband, Kopf und Kehle schwarz mit weißen Wangen. Gesang sehr variabel, oft mehrmals wiederholtes Motiv „zi-zi-bäähh”.

Vorkommen

Ganzjährig. In dichten Wäldern nicht so häufig wie in lockeren Laub- und Nadelwäldern. Sonst auch in Gärten, Alleen und kleinen Buschgruppen.

Nest

Höhlenbrüter, in Bäumen und Nistkästen, auch in Mauerritzen oder unter Dachziegeln. Besiedlung vom Höhlenangebot abhängig.

Nahrung

Insekten und deren Larven, Spinnen, andere Wirbellose. Später ölreiche Samen und Früchte. Im Siedlungsbereich werden meist Fettfuttergemische angeboten, die von den Tieren auch kopfüber gefressen werden.

Info

(Karte: Rödl et al. (2012): Atlas der Brutvögel in Bayern. Verlag Eugen Ulmer)

Größte und häufigste Meise in Mitteleuropa. Männchen mit einem breiten und dunklen Bruststreifen sind gegenüber Tieren mit einem schmalen und hellen Streifen im Vorteil. Diese dominanten Tiere haben die besseren Reviere, den größeren Bruterfolg und verjagen auch an der Winterfutterstelle die untergeordneten Tiere.