• Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
  • Unterordnung:
  • Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
  • Gattung: Edelfasane (Phasianus)
  • Art: Jagdfasan

Jagdfasan (Phasianus colchicus)

Steckbrief

Größe: ca. 70-90 cm lang

Aussehen: Männchen bunt, Weibchen braun, langer Schwanz

Stimme: krähender bis krächzender Ruf

Vorkommen: halboffene bis offene Kulturlandschaft, Parks

Ruf des Fasans - Vogelstimme abspielen! (www.tierstimmen.de)

Beschreibung

Der Körper des Fasans ähnelt dem eines kleinen Haushuhns, jedoch besitzt er höhere Beine. Die Männchen sind auffallend bunt gekleidet, mit einem weißer Halsring. Der Kopf ist schwarzgrün mit roter Kopfseiten. Typisch für den Fasan ist der lange Schwanz. Die Weibchen sind kleiner mit kürzerem Schwanz und bräunlichem, fast tarnfarbenem Gefieder.

Nest

Der Fasan scharrt flache Mulden in den Boden und kleidet diese mit wenig Pflanzenmaterial aus. Meist sind die Nester durch Gras oder Kräuter gedeckt. Auch Nester an Baumstämmen oder Hochstauden wurden gefunden. Nur in Einzelfällen brütet der Fasan erhöht, wie beispielsweise in Heuhaufen oder alten Gemäuern.

Nahrung

Das Nahrungsspektrum des Fasans ist recht vielseitig. Jedoch liegt der Schwerpunkt auf Sämereien, Früchten und Teilen von Pflanzen. Der Nachwuchs wird in den ersten Wochen mit Insekten und anderen wirbellosen Tieren gefüttert.

Lebensraum/ Verbreitung

(Karte: Rödl et al. (2012): Atlas der Brutvögel in Bayern. Verlag Eugen Ulmer)

Brut- und Jahresvogel. Er hält sich in offener und halboffener Kulturlandschaft, sowie Parks auf. Dieser Vogel wurde vom Menschen nach Mitteleuropa gebracht und ausgesetzt. Es wird vermutet, dass bereits die Römer diesen Vogel zu Jagdzwecken aussetzten.

Der Bestand ist stark von andauernden Aussetzungen abhängig und oft nur bei optimalen Niederungsgebieten selbsttragend.

Verhalten

Ein Hahn hat in der Regel mehrere Hennen. Die Weibchen bebrüten die Eier und kümmern sich allein um die nestflüchtenden Jungen.